Lebenslauf
1938 geboren am 15. Dezember in Budapest
1953-57 Miklós Ybl Ingenieurschule für Hochbau-Architektur mit Abitur, Budapest
1955-56 Gutenberg Abendschule für bildende Künste
1957-58 Dési-Huber Abendschule für bildende Künste
1958-60 Gegenstandsunabhängige, strukturelle Studien mit abzählbaren Elementen.
1958-64 Ungarische Hochschule für Angewandte Künste, Budapest
1960 Studienreise nach Moskau, Leningrad (heute: St.Petersburg) und Sagorsk (heute: Sergiev-Possad);
er studiert in den Museen den Kubismus, den Fauvismus und die Ikonen.
1964 Emigration über Wien. Ankunft am 3. Juli in der Bundesrepublik Deutschland.
1964 sequentielle Zeichnungen in Juli und August im Ausländerlager in Zirndorf bei Nürnberg
1965 synthetische Experimente mit Strukturen
1965-70 Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1967 mathematisch programmierte Prozesse (Sequenzen)
Einführung des Bezugsystems
Untersuchung von Raum, Zeit, Geschwindigkeit und Irreversibilität
Alle Arbeiten werden Substrate (Träger) genannt, sie tragen ihre Informationsstruktur
1967 "Manifest der Transmutativen Plastizität"
1968 keine Einzelwerke mehr, sondern Sequenz-Modelle für Gruppen
1968 Systematisierung von primär-Vorgängen und primär-Zuordnungen, kombinatorisch
1968 Transformationen in Abhängigkeit von Volumen, Gitter, Licht und Position
1968 Einführung von Sub-Koordinaten
1968 Beschäftigung mit den strukturellen Konstellationen von Josef Albers in bezug auf Zeit-Logiken
1968-71 "Kohärersibilitäten"
1969-70 "Entwurf elektronisch-kybernetischer Plastiken und Wände"
1970 nicht-euklidische, bzw. distantielle Bezugsysteme. Meta-Quadrate, Daten-Formate
1970-71 Beschäftigung mit der Transformierbarkeit und Relativierbarkeit von Koordinatensystemen, 8 Zeichnungen: "Koordinationen"
1971 strukturierte Wasserflächen: 4 Brunnen am Hof des Schwesterwohnheims, Krankenhaus Schorndorf / Württemberg
1971 programmierte Licht-Substrate: "Signal-Strukturen in 2 Geschwindigkeiten"
1972 Ankunft in Köln am 18. Februar
1973 Die Konzeption der synthetischen Programmierung wird formuliert in den "Funktionstabellen der Synthetisierbarkeit und Relativierbarkeit visueller Strukturen".
Algorithmen: Meta-Strukturen, Meta-Kuben
1973-74 "Analyse + Synthese eines Quadrates"
1973-76 "Generierung von 18.144 zweidimensionalen Bezugsystemen"
1973-79 Regressive Quadrate, regressive Meta-Quadrate
1974 Didaktischer Raum mit 72 synthetischen Kreisen in den Städt. Kunstsammlungen, Ludwigshafen / a. R.
1974-75 Strukturanalyse eines Bild-Schemas von Josef Albers, 2.025 Resultate
1975 Strukturanalyse der Arbeit "Arithmetische Komposition, 1930" von Theo van Doesburg, 1 + 5 Resultate
1975 Stipendium für Malerei der Stadt Köln
1976 "Drei mögliche Übergänge vom 'Telefon-Bild EM3, 1923 von Moholy-Nagy zur Form-Struktur "Huldigung an das Quadrat" Schema 4, 1950 von Josef Albers"
1977 Arbeitsstipendium der BDI, Köln
1977-78 "Das Quadrat, das Meta-Quadrat"
1979 Meta-Quadrate mit Individual-Einheiten
1979 metrisch-additive Chromeme und Meta-Chromeme, und ihr allg. generativ-degeneratives Schema
1979 Tabelle für die Bildung von Sub-Koordinaten
1979 Meta-Quadrate mit Individual-Einheiten
1980 Daten-Konstruktionszeichnungen
1980 transitive Meta-Quadrate
1981 abrufbare Bild-Programme über Bildschirm-Text,
in: Bildschirmtext Magazin, Ulm (1981, Nr.6 und 1982, Nr.9)
1982 3 verschiedene Sequenzen, programmiert im Teletext-System (Ungarisches Fernsehen MTV, Budapest)
1983-84 5 Bezugsysteme 1973-76, für das Stadthuis, Muziktheater Amsterdam
1984 "1, 2, 3, 4, 5 Meta-Linien in Positionsabhängigkeiten"
1984 Arbeitsstipendium, Kunstfonds e.V., Bonn
1985 endlose imaginäre Säulen
1985-86 4 Meta-Zylinder + 1 Meta-Fläche, 1985. Engelbert von Berg Gymnasium, Wipperfürth/NRW
1986 Meta-Punkte ("Hier ist dort <--> dort ist hier")
1992 Meta-Quadrate in extremen Positionen
1995 "Kohärersibilitäten"
1997 Professor für Malerei an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste, Budapest
2001 Doctor of Liberal Arts, Janus Pannonius Wissenschafts- Universität, Pécs
2004 Mihály Munkácsy-Preis des Ungarischen Kultusministeriums, Budapest
2004 Habilitation am 20. 5. an der Ungarischen Universität für Bildenden Künste, Budapest
2005 Seine Texte erscheinen auf ungarisch im Buch:
K. A.: Az átalakuló plasztikusság… 1967 – 2005, (Die transmutative Plastizität…)
Hg. Ungarische Universität der Bildenden Künste, Budapest
Er lebt und arbeitet in Köln und Budapest.